Firmengeschichte

1867 gründete Josef Koepfer eine kleine Werkstatt im Haus seines Schwiegervaters am Furtwangener Rößleplatz, um Uhrmacherwerkzeuge herzustellen.

Aufgrund stetig zunehmender Nachfrage errichtete Koepfer 1877 auf der „Dorfmatte“ in der Unterallmend ein größeres Gebäude mit Wasserkraftanlage. Allmählich kristallisierte sich das bis heute noch dreiteilige Fertigungsprogramm der Firma heraus. Zum einen stellte man Fräser und Werkzeuge für die Uhrenindustrie her, zum anderen konstruierte man die dafür erforderlichen Maschinen selbst, darunter auch Spezialtypen für die Uhrenfabrikation wie Kettenmaschinen, Mehrspindelbohrmaschinen oder Maschinen zur Platinenherstellung.

Im Jahre 1890 begann Josef Koepfer mit der Produktion von Zahnrädern für die Musikwerkindustrie.

Als 1901 die vier Söhne in das väterliche Geschäft mit einstiegen, wurde die Firma in „Jos. Koepfer & Söhne“ umbenannt.

Bis zum Ersten Weltkrieg wuchs die Belegschaft auf rund 100 Personen an. Dies führte zu einer Erweiterung des Produktionsgebäudes. Angesichts technischer Entwicklungen und wachsendem Interesse, wurde die Produktpalette stark ausgeweitet.

Die Firma Jos. Koepfer & Söhne startete erneut nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Herstellung von einzelnen Zahnrädern. Dazu wurden alte, teilweise reparierte und aus dem Ausland wieder beschaffte Bearbeitungsmaschinen und Verzahnungsmaschinen eingesetzt.

Der Krieg zwang Jos. Koepfer & Söhne ihre Entwicklungen und Konstruktionen zu unterbrechen. Nach langen 15 Jahren brachte das Unternehmen 1955 das erste Nachkriegsmodel, eine Maschine der Baureihe Type 150, auf den Markt.

Im Bereich Zahnradfertigung wurden zum damaligen Zeitpunkt insbesondere Zahnräder für die Elektrowerkzeugindustrie und für die Haushaltsindustrie hergestellt. Im Laufe der 60er und 70er Jahre entwickelte sich das Unternehmen hin zur Herstellung größerer Maschinen und auch größeren Zahnrädern.

Mit der Entwicklung neuer SPS- und CNC-gesteuerten Verzahnungsmaschinen hat man in den 70er und 80er Jahren neue Wälzfräsmaschinen der Baureihen 153/173 auf den Markt gebracht. Diese zukunftsweisende Weiterentwicklung der Verzahnungstechnologie stellte einen weiteren bahnbrechenden Meilenstein in der Geschichte der Firma Jos. Koepfer & Söhne dar. Noch heute, 30 Jahre nach der Einführung, verrichten diese Maschinen Ihren Dienst auf allen Kontinenten der Erde.

Der erste Standort im Ausland wurde 1986 in Amerika erbaut. Ein weiterer folgte im Jahre 1995 in Ungarn. Bis heute werden bei KOEPFER America Fräserschärfmaschinen und bei KOEPFER Hungaria Zahnräder erfolgreich produziert.

1998 wurden die Abteilungen Verzahnungsmaschinen und Verzahnungswerkzeuge als Tochter von Jos. Koepfer & Söhne GmbH gegründet.

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Die KOEPFER Verzahnungsmaschinen GmbH & Co. KG zog 2003 an den Standort Schwenningen und KOEPFER Verzahnungswerkzeuge schmolz 2004 mit IMS Gear Cutting Tools zu IMS KOEPFER Cutting Tools GmbH zusammen. Das gemeinsame Unternehmen hat ihren Firmensitz in Eisenbach.

Die Unternehmensgruppe KOEPFER ist seit 2005 Teil der EMAG-Gruppe in Salach.

Seit 2008 firmiert der Bereich der Zahnrad- und Getriebefertigung unter KOEPFER Zahnrad- und Getriebetechnik GmbH.